Autor Archive für ulfkirsten6

25
Feb
08

Nuqui – Das Paradies hat einen Namen

Da ich noch ein paar Urlaubstage hatte und natürlich auch etwas mehr sehen wollte als nur den Schreibtisch in Medellin, macht ich mich auf dem Weg in Richtung Pazifik, genauer der Stadt/Dorf(?) Nuqui. Dort sollte ich auf eine viventura Gruppe treffen und vier entspannte Tage in einer Ecolodge, El Cantil, verbringen. Im Endeffekt wurden es sogar 6 Tage aber alles der Reihe nach.

Sonnenuntergang am Pazifik

Ich flog mit einer kleinen Propeller-Maschine für etwa 20 Passagiere via Quibdo nach Nuqui. Dort stelle ich beim Aussteigen gleich fest, dass der Flughafen eher einem Acker im Feld glich. Asphalt gibt es dort nicht und auch der Flugzeugtower gleicht eher einer Aussichtsplattform. Dschungel eben! :)

Hinflug nach Nuqui - Bild 1Hinflug nach Nuqui - Bild 2Hinflug nach Nuqui - Bild 3

Flugzeug nach NuquiTower von Nuqui

Da ich noch etwa drei Stunden Zeit hatte bevor die viventura Gruppe ankommen sollte, erkundete ich etwas Nuqui. Ein kleines Dorf, mit netten Souvenirs-Shops und sogar einer Disco! ;) Aber auch der Strand war wunderschön, da so einsam und ewig!

Nuqui - Bild 1Nuqui - Bild 2Pazifik-Strand - Bild 1

Die viventura Gruppe kam dann fast pünktlich in Nuqui an und ich wurde zugleich freundlich in Empfang genommen. Es ging dann in einer zügigen, knapp einstündigen, Bootsfahrt in Richtung Lodge.

Bootsfahrt nach El Cantil - Bild 1Bootsfahrt nach El Cantil - Bild 2

Die Lodge war einfach spitze! Saubere sanitäre Anlegen, geräumige Zimmer und mega-leckeres Essen. Ich glaube ich habe noch nie im Leben so leckeren Fisch mit Reis gegessen. Und die gebratene Yuca erst! Dazu richtig leckere Säfte. Ein Traum!

Lodge El Cantil - Bild 1Lodge El Cantil - Bild 2

Die folgenden Tage standen dann diverse Expeditionen auf dem Programm. Einerseits ging es zu einem Thermalbad wo wir zwei Stunden am Strand langlaufen durften.

Pazifik-Strand - Bild 4Pazifik-Strand - Bild 3Pazifik-Strand - Bild 2

Auch ging es einen Vormittag zu den Giftpfeilfröschen und Krebse haben wir auch noch gesehen.

Ein PfeilgiftfroschEin Krebs am Strand - Bild 1Ein Krebs am Strand - Bild 2

Dann sollte auch schon der Tag der Abreise kommen, aber da ein Flugzeug am Abend zuvor von der Landebahn in Nuqui gerutscht war, wurde der Flughafen gesperrt. Da Nuqui sonst auch auf keine anderen Wege erschlossen ist, hieß es warten bis man doch noch fliegen kann. Es sollte sich schnell heraustellen, dass dies am heutigen Tage nicht mehr möglich sei und so wurde der Tag zum weiteren Aus- und Entspannen genutzt.

Nun hatten wir die Hoffnung das es am nächsten Tag losgehen sollte, diese Hoffnung zerschlug sich aber auch schnell, da aufgrund des schlechten Wetter des Vortages die Räumung des Flugzeuges noch dauern würde. Wir nutzten somit den Tag zu einer weiteren Expedition. Wir wateten einen Fluss flussaufwärts entlang und entdeckten dabei sogar eine Kröte. :)

Die Flusswanderung - Bild 1Die Flusswanderung - Bild 2Die Flusswanderung - Bild 3Ein Frosch während der Flusswanderung

Ansonsten wurde der Tag zum weiteren Ausspannen und Karten spielen genutzt. Am nächsten Tag dachten wir dann, es wäre endlich soweit, da wir pünktlich mit dem Boot in Richtung Nuqui aufbrachen. Dort wurden wir aber am Flughafen mehrfach von unserer Fluggesellschaft vertröstet, da jedesmal unser Flugzeug irgendwo kaputt auf irgendeinem Flughafen stand. Nach weiteren geschlagenen vier Stunden war es dann aber endlich soweit und wir konnten unser Flugzeug für den Ruckflug in Richtung Medellin betreten. Manch einer glaubte zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr daran. u)

Rückflug nach Medellin - Bild 1Rückflug nach Medellin - Bild 2

Fazit: Wunderschöne sechs Tage, eine geile weil sehr lustige viventura-Gruppe und mit dem Wissen reicher, dass Fliegen in Kolumbien nicht das beste Fortbewegungsmittel ist. :)

Im übrigen, wer Lust hat kann auch auf der viventura-Seite die Reiseberichte zu den Tagen durchlesen. Auf den Bildern vom 8. und 11.Februar bin ich auch drauf! :)

24
Feb
08

Demonstration gegen die FARC

Hallo Liebe Leser,

meine drei Wochen in Kolumbien habe ich natürlich nicht ausschließlich mit Arbeiten verbracht, wenn aber schon recht viel. ;) Am 4.Februar kam es zu einer großen Protestaktion auf der gesamten Welt gegen die FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia – Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens). Das Bemerkenswerte an dieser Demonstration war, dass diese vom Internet, einer Gruppe des Social-Networks Facebook, gestartet wurde.

No mas farc

Andre, Diego und ich machten uns gegen halb zwölf vom Büro in Richtung Innenstadt Medellin auf dem Weg. Schon gleich zu Anfang wurde uns bewusst, dass wohl mehr Leute kommen würden als gedacht war, denn viele Menschen liefen mit den T-Shirts „Colombia, soy yo“ („Kolumbien, das bin ich“ ) und kolumbianischen Fahnen herum. Unser Taxi musste uns dann auch etwa 5km vor unserem eigentlichen Ziel rauslassen, da die Straßen für den Verkehrt gesperrt waren. Bei diesem Bild sicherlich verständlich.

Demonstration gegen die FARC - Bild 1

Die Demonstration verlief absolut friedlich und kurzweilig. Ich empfand die gesamte Situation als sehr imponierend und prägend, dieser Tag war für die Kolumbianer und die FARC eine deutliche Demonstration wie die FARC mittlerweile vom Volk akzeptiert wird. Nämlich gar nicht!

Demonstration gegen die FARC - Bild 2Demonstration gegen die FARC - Bild 3Demonstration gegen die FARC - Bild 4Demonstration gegen die FARC - Bild 5

Als Leseempfehlung zu diesem Thema kann ich euch noch die Blog-Einträge von Andre zur Demo in Medellin und Miguel, auch ein viventura-Mitarbeiter, zur Demo in Bogota empfehlen. Bei letzteren Link findet ihr auch eine ausführlichere Diskussion zu diesem Thema.

Ich bin jetzt mal sehr gespannt wie sich dies jetzt alles in Kolumbien weiterentwickelt.

23
Feb
08

Colca Canon

Mein erstes Wochenende zurück in Arequipa nutzte ich gleich zu einem Wochendtrip. Mein Ziel war der Colca Canon in der Nähe von Arequipa um Natur und Stille zu genießen sowie Kondore zu beobachten. :)

Nach einer kurzen Nacht macht ich mich Freitag früh mit dem öffentlichen Bus nach Cabanaconde. Gegen Mittag war ich dann dort und wurde von der Ehefrau meines Trekking-Guides vom Plaza de Armas abgeholt, wo der Bus auch hielt.

Cabanaconde - Bild 1Cabanaconde - Bild 2

Danach gab es noch kurz etwas zu essen, bevor dann die eigentliche Trekking-Tour losging. Es stand der Abgang von Cabanaconde, ca. 3300m, in das Colca-Tal bis zum Rio Colca, ca. 2100m, auf dem Tagesplan.

Abstieg in den Colca Canon - Bild 1Abstieg in den Colca Canon - Bild 2Abstieg in den Colca Canon - Bild 3Abstieg in den Colca Canon - Bild 4Abstieg in den Colca Canon - Bild 5

Nach etwa vierstündigen Abgang kamen wir in einer Oase an, welche meine Unterkunft für die Nacht sein sollte. Diese lag total ruhig und war ein Traum im Sinne von Einsamkeit, Entspannung und Abgelegenheit. Dort gab es dann auch noch ein leckeres Abendessen bevor es dann ins Bett ging.

Oase im Colca Canon - Bild 1Oase im Colca Canon - Bild 2Oase im Colca Canon - Bild 3Mein Bett in der Oasa

Am nächsten Morgen hieß es dann um sechs aufstehen damit wir bis Mittags in San Juan, ein kleiner Ort im Colca-Tal, sein sollten. Dazu überquerten wir erst den Rio Colca und später auch den Rio Sincona. Wir durchquerten auch zwei kleinere Dörfer auf dem Weg, die absolut abgeschnitten von der Außenwelt sind, so mitten im Colca-Tal.

Pferd auf dem Weg nach San JuanDorf auf dem Weg nach San Juan - Bild 1Dorf auf dem Weg nach San Juan - Bild 2

Auf dem Weg nach San Juan - Bild 1Auf dem Weg nach San Juan - Bild 2Auf dem Weg nach San Juan - Bild 3Auf dem Weg nach San Juan - Bild 4Auf dem Weg nach San Juan - Bild 5

In San Juan gab es dann noch ein kräftigendes Mittagessen bevor dann der Aufstieg zurück nach Cabanaconde zu bewältigen war. Der Aufstieg von reichlich 1000 Höhenmetern ist wirklich nicht ohne. Dafür wird man mit einem gigantischen Ausblick und Kondoren belohnt. Leider ist es mir nicht gelungen einen zu fotografieren, da die Sonne mein Display zu stark reflektiert hat. :(

Aufstieg vom Colca Canon - Bild 1Aufstieg vom Colca Canon - Bild 2Aufstieg vom Colca Canon - Bild 3Aufstieg vom Colca Canon - Bild 4Aufstieg vom Colca Canon - Bild 5Aufstieg vom Colca Canon - Bild 6Aufstieg vom Colca Canon - Bild 7Aufstieg vom Colca Canon - Bild 8

Abends kamen wir dann wieder in Cabanaconde an und dort schlief ich noch eine Nacht, bevor es mit dem Bus wieder zurück nach Arequipa ging. Auf den Weg dorthin sollte ich eigentlich am Cruz del Condor halten um dort Kondore beobachten zu können. Leider hat dort das Wetter nicht mitgespielt und es war viel zu diesig dafür. So ließ ich diesen Punkt aus und fuhr gleich zurück nach Arequipa.

Für mich war das ein tolles Wochende, nach dem so stressigen Urlaub mt dem vielen Rumreisen, hat mir das Wochenende viel Kraft und Energie zurückgebracht. So ein Platz mit solch einem Panorama tut da natürlich auch sein übriges.

21
Feb
08

Besuch des Sozialprojektes „Steinbruch: Canteras Sillar“

Am Samstag, dem 12.Januar, fuhr ich mit Amparo, Carmencita und Veronique zu unserem Sozialprojekt „Canteras Sillar“ um Spenden zu verteilen.

In diesem Projekt arbeiten etwa 35 Männer welche Kalkstein abbauen. Hierbei wohnen sie meist in unmittelbarer Nähe und arbeiten unter schier unvorstellbaren Bedingungen. Schutz für die Augen – aufgrund des grellen Gesteins -; angemessene, warme Kleidung oder ausreichend Nahrung sind die Ausnahme. Auch sind die Sicherheitsvorkehrungen natürlich katastrophal und kaum vorhanden. Wer sich genauer informieren möchte, kann gerne die Beschreibung des Projektes auf der viSozial-Homepage lesen.

Canteras - Bild 1

Hier mal ein mal ein paar Eindrücke von der Arbeitsgegend. Sicherheitsvorkehrungen findet man dort vergebens…

Canteras - Bild 2Canteras - Bild 3Canteras - Bild 4Canteras - Bild 5Canteras - Bild 6Canteras - Bild 7

Dies ist ein Bilder von einer „Wohnstätte“ eines Arbeiters. Wenn diese bis Anbruch der Dunkelheit arbeiten und dann zum Sonnenaufgang wieder anfangen wollen, passiert es, dass sie in solchen Unterkünften übernachten. Im übrigen war links daneben auch noch ein Bett, der Raum war nur zu klein, so dass ich es nicht gut fotografieren konnte. Es gab auch noch eine ganz kleine offene Küche. Für mich war es unvorstellbar, dass dort überhaupt nur für eine Nacht zwei Menschen schlafen und leben können.

Wohnung in Canteras

Der eigentliche Anlass unserer Besuchs war die Vergabe von diversen Spenden insbesondere von Nahrung und Kleidung. Wir waren leider auch nicht allzu lange da, da die Arbeiter nicht zu lange ihre Arbeit unterbrechen wollten. Gefreut haben sie sich trotzdem und ich bin mir sicher, die Spenden in die absolut richtigen Hände gekommen sind.

Gruppe in Canteras - Bild 1Gruppe in Canteras - Bild 2

Obwohl ich bisher in allen vorherigen viSozial-Projekten viel Armut und Elend sehen musste, war dies für mich mit Abstand das Schlimmste. Diese Jungs fangen mit 12, 13 Jahren an dort zu arbeiten und kommen dort niemals heraus. Dazu kommt dass die Lebensdauer sehr, sehr niedrig ist, aufgrund der katastrophalen Arbeitsbedingungen. Es ist einfach unglaublich, wie gut es jedem von uns im Vergleich zu diesen Leuten geht.

19
Feb
08

Sozialtag Januar: Tanzen im Altersheim

Kurz nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub gab es am 11.Januar unseren Sozialtag für den Monat Januar. Es ging in das Altersheim wo wir schon einmal Bingo spielen waren. Dieses mal stand Unterhaltung und zwar Tanzen mit Band auf dem Programm.

Gemeinschaftstanz im Altersheim

Nachdem die Band, ich kannte sie nicht waren aber ganz gut,  ein bißchen gespielt hatte, wurde dann auch kräftig das Tanzbein geschwungen. Zuvor wurde aber erstmal beobachtet.

Das Altersheim - Bild 1Das Altersheim - Bild 2

Und hier die Beweisfotos vom fleißigen Tanzen.

Tanzen - Bild 1Tanzen - Bild 2Tanzen - Bild 3Tanzen - Bild 4

Das sollte aber auch noch nicht alles sein, ich durfte dann auch noch in den Genuss des Tanzens kommen. ;)

Ich beim Tanzen

Danach verabschiedetet sich die Band und es gab noch Kuchen und Tee für die alten Leute. Danach hieß es auch für uns „Tschüß“ zu sagen, da unser Sozialtag schon wieder vorbei war.

15
Feb
08

Huacachina mit Judith

Als letzte Etappe unserer dreiwöchigen Tour stand nun die Sandwüste Ica auf dem Programm. Ich kannte diesen wunderschönen Ort ja schon, da ich im Oktober schon da war.

Judith vor dem Sonnenuntergang in der Sandwüste Ica

Hier genossen wir unsere letzten Tage bevor es für Judith wieder hieß: studieren, lernen und arbeiten. Im übrigen war die Sandwüste auch beim 2.Mail für mich genauso imposant wie beim 1.Besuch, aber überzeugt euch doch selber von den Bildern.

Sandwüste Ica - Bild 1Sandwüste Ica - Bild 2Sandwüste Ica - Bild 3

Judith kam hier auch in den Genuss des Sandboardens. Mensch ist sie da die Hügel zügig runterschlittert dagegen sah ich wie ein alter Trabant aus. ;)

Judith beim Sandboarden - Bild 1Judith beim Sandboarden - Bild 2Judith beim Sandboarden - Bild 3

Auch konnten wir die Sandwüste während unserer Buggy-Tour während der Sonnenuntergangs beobachten. Schön! :)

Sonnenuntergang in der Sandwüste Ica — Bild 1Sonnenuntergang in der Sandwüste Ica — Bild 2Sonnenuntergang in der Sandwüste Ica — Bild 3

Am Sonntag ging es dann mit dem Bus nach Lima und dann hieß es Abschied nehmen für meine letzten zwei Monate in Peru. Na ja, mittlerweile ist es ja auch nur noch ein Monat. :) Ja, und ich weiß ich hinke etwas mit meinen Berichten hinterher, aber so ist das bei der schwer arbeitenden Bevölkerung. ;)

14
Feb
08

Arequipa: Reiten und Santa Catalinha

Nach Cusco stand nun Arequipa auf unserem Reiseplan. Diese Tage nutzten wir uns um etwas von den Strapazen der letzten zwei Wochen zu erholen und ließen alles etwas ruhiger angehen. Gleichzeitig machte ich natürlich Judith auch mit meiner Arbeit und meinen Leben in Arequipa vertraut. Zusätzlich gab es noch einen Geburtstag zu feiern, weil nun jemand junge und süße 25 Jahre alt ist. :)

Aufgrunddessen stand dann auch Reiten auf dem Tagesplan. Nach dem Tag tat mir alles weh weitaus schlimmer als jedes Tracking oder Bergsteigen. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht, vor allem da wir regelmäßig unserem Guide davonritten.

Judith beim Reiten

Eine schöne Aussicht und Landschaft gab es dazu natürlich auch zu genießen.

Die Aussicht beim Reiten - Bild 1Die Aussicht beim Reiten - Bild 2Die Aussicht beim Reiten - Bild 3

Den nächsten Tag stand die Besichtigung des bekannten Klosters Santa Catalinha auf dem Programm.

Santa Catalinha - Bild 1Santa Catalinha - Bild 2

Und Beweisfotos das wir wirklich da waren, gibt es auch.

Judith im Kloster Santa CatalinhaIch im Kloster Santa Catalinha

Dann ging es zu Silvester an den Strand nach Mollendo (Danke für die Unterkunft Alivey), wo wir uns kräftig verbrannten. Abends wurde dann mit viel Bier, Pisco Sour und deutschen Sekt (Danke Melli, war wirklich lecker ;) ) in das neue Jahr hineingefeiert. Bilder habe ich leider keine, ist vielleicht aber auch besser so. ;)

03
Feb
08

Machu Picchu

Pünktlich zu Weihnachten stand somit Machu Picchu auf unserem Tagesplan. Dies bedeutete auch gleichzeitig früh um halb Fünf aufstehen, da wir nach einen ausgiebigen Frühstück pünktlich den ersten Bus halb sechs nach Machu Picchu nehmen sollten. Wie es natürlich immer so ist, gab es an diesem Tag das geilste Frühstück unseres gesamten Urlaubs, leider hatten wir nur ca. 10 Minuten Zeit es zu genießen. ;)

Mit den Bus ging es dann etwa eine halbe Stunde die Serpentinenstraße von Aquas Caliente nach Machu Picchu hoch. Dort beginn der Tag dann erstmal mit einer etwa zweistündigen Führung durch die Inka-Ruine. Ich empfand die Führung als sehr, sehr interessant und lehrreich. Grundsätzlich haben die Inkas einen ausgiebigen Sonnenkult gepredigt. Alle Ihre Tempel, Bauten usw. sind nach der Sonnen ausgerichtet. Oft genug mit absoluter Perfektion so dass bsw. genau am Tag der Sommer-Sonnenwende, in Peru ist das der 21.Dezember, die Sonne genau irgendwie unter bestimmten Bedingungen einfiel und einen bestimmten Schatten wirft. Wikipedia berichtet super ausführlich über die Inkas, sehr empfehlenswerter Artikel für den, der mehr über die Inkas wissen möchte.

SonnenuhrSonnentempelSonnenkalender

Hier mal meine besten Bilder von Machu Picchu, Judith hat auch noch unendlich viele…

Weltwunder Machu Picchu - Bild 1Weltwunder Machu Picchu - Bild 2Weltwunder Machu Picchu - Bild 3Weltwunder Machu Picchu - Bild 4Weltwunder Machu Picchu - Bild 5Weltwunder Machu Picchu - Bild 6Weltwunder Machu Picchu - Bild 7Weltwunder Machu Picchu - Bild 8

Tür in Machu PicchuWassersystem Machu Picchu

Nach der Führung ging es dann aufgrund mein Bestreben mal wieder ein bissel ans Trecken, Judith freute sich auch so riesig darauf, da sie überhaupt keinen Muskelkater hatte. ;) Wir bestiegen den Wayna Picchu um von dort einen herrlichen Ausblick auf Machu Picchu zu haben. Von dort kann man auch erkennen, dass Machu Picchu wie ein Kondor aufgebaut ist, urteilt bitte selbst.

Machu Picchu als Kondor

Und hier noch die letzten beiden Schnappschüsse, einerseits vom Wayna Picchu, andererseits vom Picchu Picchu.

Wayna PicchuPicchu Picchu

Abends ging es dann mit dem Zug zurück nach Cusco wo wir gegen 22:00 Uhr ankommen sollten. Wir besorgten uns noch eine Flasche Wein und feierten zusammen mit Susi, einer Frewilligenarbeiterin von viventura, den Heiligabend. Die Peruaner nutzen den Tag um ausgelassen um Mitternacht zu böllern. Wir schauten uns dieses Schauspiel gespannt von unserer Hostal-Terasse an bevor wir dann wieder halbtot ins Bett fielen. Urlaub und Reisen kann auch wirklich anstrengend sein. ;)

P.S. Weihnachtsgefühle kamen bei uns allen drei nicht so wirklich auf; ohne Familie, gewohntes Umfeld und den gewohnten Weihnachtsbräuchen! :(

31
Jan
08

Inkatrail – Auf nach Machu Picchu

So, dann kommen wir mal wieder zurück zu meinem Urlaub mit Judith… :)

Wir beim Start

Einen Tag vor Weihnachten ging es mit dem Zug in Richtung Aquas Caliente bis zum Kilometer 104 bevor wir dann eine 8-stündige Wanderung nach Machu Picchu machten – auf den sagenumwobenen Inka-Trail. Zuerst konnten wir aber während der Zugfahrt die phantastische Aussicht aus dem Tal genießen.

Zugfahrt - Bild 1Zugfahrt - Bild 2Zugfahrt - Bild 3Zugfahrt - Bild 4

Dann hieß es aber auch schon aussteigen und als Erstes durften wir den Rio Urumbamba überqueren.

Urumbamba - Bild 1

Gleich zu Anfang waren wir auch schon bei der ersten Inka-Ruine des Tages, Chachabamba.

Inkaruine - Bild 1Inkaruine - Bild 2

Nach kurzer Erläuterung unseres Guides ging es dann endlich so richtig los und die Herausforderung bis zum Mittag war beachtlich, es ging von ca 2100m bis auf 2550m. Folgendes Bild sollte Judith tagelang nicht mehr vergessen. ;)

Treppen

Ich genoss die Zeit, das Panorama und die Natur. Ich hatte auch nicht allzu viele Probleme mit der Strecke. Am Ende des Tages hatte ich lediglich ein paar Schulterschmerzen aufgrund eines grob geschätzen 20kg schweren Rucksack – 19,5kg davon gehörten Judith… ;) Nichtsdestotrotz hier die Bilder des unglaublichen Panoramas.

Panorama-Ausblick beim Trecken - Bild 1Panorama-Ausblick beim Trecken - Bild 2Panorama-Ausblick beim Trecken - Bild 3Panorama-Ausblick beim Trecken - Bild 4Panorama-Ausblick beim Trecken - Bild 5Panorama-Ausblick beim Trecken - Bild 6Panorama-Ausblick beim Trecken - Bild 7Panorama-Ausblick beim Trecken - Bild 8

Interessant war auch wie uns der Rio Urubamba die ganze Zeit konsequent bis Machu Picchu verfolgt hat, während des Treckings haben wir auch einen Wasserfall passiert.

Urumbamba - Bild 2Wasserfall auf dem Weg

Kurz vor dem Mittag erreichten wir dann unsere 2.Inka-Ruine des Trails, Winaywayna.

Inkaruine - Bild 3Inkaruine - Bild 4

Nach kurzer, aber ausgiebiger Stärkung, ging es dann weiter. Judith legte nun frisch gestärkt (wahrscheinlich mit einer Jagdwurst ;) ) ein rasantes Tempo vor, so waren wir in Windeseile am Intipunku, dem Sonnentor Machu Picchus. Leider hatten wir keine Abendämmerung aufgrund der Bewölkung. Bilder gibt es aber trotzdem von Machu Picchu und uns und Machu Picchu.

Machu Picchu - Bild 1Machu Picchu - Bild 2Wir vor dem Sonnentor

Dann hieß es noch schnell 30 Minuten weiterlaufen bis zur Busstation. Währenddessen machte ich noch Bilder von der Straßenführung hinab nach Aquas Caliente (recht abenteuerlich ;) ), dem Picchu Picchu und dem Wayna Picchu.
Straße nach Aquas CalientePicchu PicchuWayna Picchu

Pünktlich gegen sechs waren wir dann in unserem Hotel und genossen unsere erfrischende Dusche. Danach ging es mit unserer Trecking-Gruppe noch etwas Essen und Trinken bevor wir dann gut erschöpft ins Bett fielen. Wir wollten für den nächsten Tag auch fit sein, es stand ja nichts geringeres als Weihnachten nebst Besichtigung von Machu Picchu auf dem Programm – und das alles ab früh morgens um Sechs. :)

28
Jan
08

Auf nach Medellin, Kolumbien

Hallo Liebe Leser,

mal ein kleiner Einschub von meiner Seite neben den ganzen Urlaubsberichten um euch auf den aktuellen Stand zu bringen! :)

Ich bin seit Samstag im schönen Medellin, Kolumbien und werde hier die nächsten 3 Wochen arbeiten sowie meine letzten Urlaubstage nehmen bevor ich dann Ende Februar mit meinem Praktikum fertig bin. Hier in Medellin arbeite ich mit André, dem viventura-Gründer sowie Chef, und Diego, einem kolumbianischen Programmierer, zusammen! Hier ein Bild während des fleißigen Arbeitens! :)

Das Büro Medellin

Die Reise von Arequipa nach Medellin war etwas chaotisch und abenteuerlich, aber letztendlich hat alles bestens geklappt. Auf meiner Busfahrt nach Lima hatte mein Bus erst eine Panne, dann kam ein kleiner Autounfall mit dem Taxi in Lima hinzu und letztendlich hatte mein Flug nach Bogota eine Stunde Verspätung. Nichtsdestotrotz habe ich trotzdem gleich die ersten Schnappschüsse aus dem Flugzeug geschossen.

Medellin aus dem Flugzeug - Bild 1Medellin aus dem Flugzeug - Bild 2

Am Sonntag bin ich dann gleich mal durch die Stadt gezogen und habe nach einer halben Ewigkeit endlich einmal wieder ein öffentliches Verkehrsmittel genutzt, da Medellin zwei Metro-Linien hat.

Station EstadioMetro in Medellin

Die Stadt ist meiner Meinung nach kulturell nicht so beeindruckend wie bsw. Arequipa, dafür aber deutlich europäischer mit den ganzen Banken, Hochhäusern. Auch gefällt mir das jährliche Frühlingsklima nebst vielen kleinen Parks sehr gut. :)

Kirche in Medellin - Bild 1Kirche in Medellin - Bild 2

Medellin - Bild 1Medellin - Bild 2

Am Ende des Tages bin dann noch in einen kleinen Park gelandet wo es viele Menschenskulpturen gab. Hier die besten zum Anschauen.

Park in Medellin - Bild 1Park in Medellin - Bild 2Park in Medellin - Bild 3Park in Medellin - Bild 4Park in Medellin - Bild 5

So, dass nächste Mal geht es dann wieder mit dem Urlaub weiter, da fehlt ja auch noch einiges! ;)