Hallo Liebe Leser,
meine drei Wochen in Kolumbien habe ich natürlich nicht ausschließlich mit Arbeiten verbracht, wenn aber schon recht viel.
Am 4.Februar kam es zu einer großen Protestaktion auf der gesamten Welt gegen die FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia – Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens). Das Bemerkenswerte an dieser Demonstration war, dass diese vom Internet, einer Gruppe des Social-Networks Facebook, gestartet wurde.
Andre, Diego und ich machten uns gegen halb zwölf vom Büro in Richtung Innenstadt Medellin auf dem Weg. Schon gleich zu Anfang wurde uns bewusst, dass wohl mehr Leute kommen würden als gedacht war, denn viele Menschen liefen mit den T-Shirts „Colombia, soy yo“ („Kolumbien, das bin ich“ ) und kolumbianischen Fahnen herum. Unser Taxi musste uns dann auch etwa 5km vor unserem eigentlichen Ziel rauslassen, da die Straßen für den Verkehrt gesperrt waren. Bei diesem Bild sicherlich verständlich.
Die Demonstration verlief absolut friedlich und kurzweilig. Ich empfand die gesamte Situation als sehr imponierend und prägend, dieser Tag war für die Kolumbianer und die FARC eine deutliche Demonstration wie die FARC mittlerweile vom Volk akzeptiert wird. Nämlich gar nicht!
Als Leseempfehlung zu diesem Thema kann ich euch noch die Blog-Einträge von Andre zur Demo in Medellin und Miguel, auch ein viventura-Mitarbeiter, zur Demo in Bogota empfehlen. Bei letzteren Link findet ihr auch eine ausführlichere Diskussion zu diesem Thema.
Ich bin jetzt mal sehr gespannt wie sich dies jetzt alles in Kolumbien weiterentwickelt.


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