Da das zweite Oktober-Wochenende ein verlängertes Wochenende für uns bot, da der Montag ein Feiertag war, nutzten wir die Möglichkeit und fuhren nach Ica zur Oasa Huacachina.Die komplette Region um Ica wurde Mitte August von dem schweren Erdbeben in Peru erschüttert, die Auswirkungen sieht man natürlich noch heute. Nichtsdestotrotz sind die Leute weiterhin optimistisch und positiv gestimmt und der Schönheit der Oasa Huacachina tut dies auch keinen Abbruch
Nach etwa zehnstündiger Busfahrt von Arequipa mit einem komfortablen Reisebus, der dank Abendbrot, Frühstück und Fernseher ein wenig an ein Flugzeug erinnerte, kamen wir morgens in Ica an. Sofort suchten wir uns ein Taxi und machten uns auf den Weg zur Oasa Huacachina, die etwa zehn Minuten entfernt mit dem Taxi von Ica liegt. Dort wurden wir auch schon von unserem lokalen Guide Chamo begrüßt, welcher uns dann gleich zu unserem Hostal brachte. Nach ausgiebigen Frühstück für Spottpreise, erkundigten wir die Oase und machten Fotos.
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Die Oase Huacachina liegt hinter riesigen Sanddünen und hat auch einen kleinen Badesee wie Ihr erkennen könnt. Der See ist leider etwas dreckig und ich hatte dazu auch meine Badesachen in Arequipa vergessen. Somit ging keiner von uns dort in das Wasser. Wir entspannten uns daher in der Sonne bzw. im Schatten, da die Sonne doch ein zu großes Sonnenbrandrisiko barg. Hier ein paar Schnappschüsse von den Sanddünen, von der Oase aus fotografiert.
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Am späten Nachmittag begann dann unsere etwa zweistündige Buggy-Tour durch die Sandwüste inklusive Sandboarden. Sandboarden ist etwas ähnliches wie Snowboarden, nur dass man dabei eigentlich auf dem Board liegt. Sicherlich könnte man sich auch auf das Board stellen, aber aufgrund meiner negativen Snowboard-Erfahrungen im Winter, habe ich lieber darauf verzichtet wie Ihr an den folgenden Bilder erkennen könnt.
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Unseren coolen Buggy möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten.
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Und hier ein paar Schnappschüsse von der Sandwüste. Ich muss ehrlich dazu sagen, dass ich einfach nur fasziniert von dieser Landschaft und diesem Panorama war. Es war unglaublich schön gewesen, mit eigenen Worten kann ich das kaum beschreiben.
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Natürlich haben wir auch Beweisfotos gemacht, dass wir bzw. ich wirklich da waren. Auf dem linken Bild könnt ihr meine drei Mitstreiterinnen des Wochenendes erkennen. Vor mir liegt Lena, die viventura Sozial-Praktikantin, daneben liegt Morgane, die französische viventura Praktikantin und neben mir ist nochmal Lena, eine Freiwilligenarbeiterin von viventura.
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Und zu guter Letzt noch ein Bild vom Sonnenuntergang in der Sandwüste und von einer Hähnchenfabrik in der Sandwüste.
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Danach fuhren wir wieder zur Oase und da diese nach dem Erdbeben ein sehr ruhiges Touristengebiet ist, aßen wir noch etwas und gingen danach recht zeitig ins Bett. Der Tag war auch anstrengend und ermüdend genug, so gut schläft man in einem Nachtbus dann auch nicht.
Am nächsten Morgen sollte es dann mit einem Jeep 90 Minuten durch die Sandwüste in Richtung Strand, Pazifischer Ozean, gehen. Nach spannender und atemberaubender Fahrt durch die Wüste, was für mich persönlich noch einmal eine Steigerung zur Buggy-Tour war, kamen wir dann zu einer Klippe von welcher man den unendlichen Pazifik sehen konnte.
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Dann fuhren wir noch etwa zehn Minuten direkt am Strand entlang bis wir endlich unser Ziel, eine Höhle, erreichten. Dort zeigte uns Chamo, der wieder mit uns unterwegs war, die Krebse.
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Danach krochen wir in die Höhle, wo uns Chamo erzählte, dass hier regelmäßig viventura Trecking-Touren übernachten. Ein wirklicher cooler Platz, direkt am Meer, ohne Leute, Straßen und gefühlte Welten von der Zivilisation entfernt. Leider sind die Bilder von innerhalb der Höhle zu dunkel, darum kann ich euch nur ein Bild von außerhalb zeigen.
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Wir verblieben an diesem Ort etwa drei, vier Stunden. Das Wasser war deutlich zu kalt zum Baden bedingt durch den kalten Humboldt-Strom. Mich störte dies aber nicht und so nutzte ich die Gelegenheit um auf die Höhle zu klettern und von dort das beeindruckende Panorama zu genießen und zu fotografieren.
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Später fuhren wir noch etwas weiter mit dem Jeep um in einer kleinen Bucht noch Tiere und Wellen beobachten zu können.
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Das folgende Bild ist mein persönlicher Favorit. Auf dem gesamten Felsen waren unendlich viele Robben, welche sich in der Sonne geaalt haben. Ab und an wenn Wellen gegen den Felsen gebrochen sind, sind ein paar Robben ins Wasser gezogen wurden, haben gequiekt und sind zurück zum Felsen geschwommen. Ein unglaubliches Natur-Schauspiel!
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Danach habe ich noch versucht die brechenden Wellen zu fotografieren. Ist mir leider nur suboptimal gelungen, hier mein bester Schnappschuss.
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Zum Schluss buddelte Chamo für uns noch Porzellan von den Inkas aus, die es dort in Maßen gibt.
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Danach fuhren wir etwa neunzig Minuten zurück zur Oase und unser Strandausflug war somit beendet!
Dieser Kurz-Trip war einfach unvorstellbar. Am Strand gibt es keine Menschen, keine Hotels, keine Straßen, rein gar nix! Nur die reine Natur, klare Luft und man hört das Brechen der Wellen, die Strömung usw. Gibt es noch solch einen Ort in Europa, der noch nicht touristisch erschlossen ist?
Im Hostal aßen wir noch, bedankten uns für die Gastfreundschaft und fuhren dann abends zurück nach Ica, wo wir dann wieder mit dem Nachtbus nach Arequipa fahren sollten. Da ich die Mehrheit der Strecke schlief, war auch diese zehnstündige Fahrt schnell herum und wir kamen Montag morgen wieder in Arequipa an.
Fazit: Ein schönes Wochenende!
Na mein Schatz,
auf die letzte Frage: ob es eine Natur noch in Europa gibt?, will ich nur sagen, dass du da mal nach Brandenburg fahren musst ;-p. Wir haben sogar wieder Wölfe.!
Knutschi deine Ju
Schatzi,
viel Spaß damit (klick!)!
Ja, ich mag auch Brandenburg!
Wow! Atemberaubende Fotos.
Sowas gibt es in Brandenburg nicht…
Jetz fallt mir doch nich alle in den Rücken…tse tse tse
Ok kann ja bald nen eigenen Eindruck bekommen von der unglaublichen Natur Perus..
Freu mich
Deine Ju
hallo, lieber ulf, ich bin sabines mutti, sie hat manchmal von ihnen erzählt und jetzt ist sie bestimmt eifersüchtig,dass ich ihre fotos und berichte so toll finde. freunde von uns waren diesen sommer im urlaub in peru ,unteranderem auch am titikaka(?)-see. für mich ei n faszinierendes land.alles gute und viele schöne erlebnisse für sie und ihre freunde
martina claßnitz aus gera