Mittlerweile habe ich es zu schätzen gelernt bei einer Reiseagentur mein Praktikum machen zu dürfen. Einer der Vorteile ist unter anderem die Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten am Wochenende. Vor zwei Wochen wurde nämlich das komplette Büro zu einer Mountainbike-Tour hinab von den Pichu Pichus eingeladen. Das lies sich natürlich auch keiner vom Büro entgehen, so waren wir eine entsprechend große Gruppe.

Nach etwa dreistündiger Fahrt in die Berge mit einem Jeep und einem Kleinbus waren wir dann fast bereit uns in den Abgrund zu wagen. Der Weg in die Pichu Pichus war zwar nicht sonderlich weit, aber über Schotterpiste fährt es sich eben nicht so schnell. Unser erstes Ziel des Ausflugs war aber nicht der Startpunkt der Abfahrt sondern ein imposanter, zurzeit trockener, Boraxsee.


Bei diesen imposanten Panorama kamen wir dann auf die Idee, Bilder mit Perspektivverzerrungen aufzunehmen. Meine besten drei Aufnahmen sind diese:



Natürlich war die Gruppe und ich auch wirklich da!


Dann ging es endlich zum Startpunkt. Dort angekommen wurden die Mountainbikes eingestellt und getestet.


Auf den Weg abwärts fuhr dann der Jeep und der Bus immer am Ende der Gruppe damit nichts passieren konnte. Die Straßen waren nämlich eng, kurvig und natürlich komplett aus Schotter.



Wir hatten auf unser Abfahrt hinab in das Tal von etwa 5000m Höhe bis hinunter auf etwa 3000m Höhe in Richtung Arequipa viel Spaß. Wir sind auch alle verletzungsfrei und sicher angekommen. Zur imposanten Landschaft lasse ich mal lieber die Bilder sprechen. Einfach unglaublich!






Unsere Abfahrt dauerte etwa drei Stunden und nach etwa 40km Schotterpiste mit viel Bremsen fühlt man einerseits seine Handgelenke nicht mehr und andererseits fühlt man sich wie nach einem Schleuderwaschgang. Zusätzlich ist man auch ziemlich eingestaubt und dreckig wie ihr an diesem Bild erkennen könnt.

Der Tagesausflug hat trotzdem – oder gerade deswegen? – super viel Spaß gemacht auch wenn ich zweimal leicht gestürzt bin
und ein herumlaufender Hunde mir gefährlich nahe kam. Tja, „no risk no fun“ oder auch „Sport ist Mord“. Ich freue mich auf die nächste Mountainbiketour, denn das war definitiv nicht die Letzte! ![]()
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