Mein zweiter Sozialtag stand an. Nach dem Bingo-Spielen im Altersheim sollte es dieses mal zu einer Schule gehen. Dort sollte eine Gesundheitskampagne durchgeführt werden. Da viele Schüler Parasiten im Magen sowie schlechte Zähne mit Karies haben und weitere diverse kleinere Krankheiten, wurden drei Ärzte bezahlt, welche die Kinder untersuchen sollten.
Der Weg zur Schule war schon sehr interessant. Wir verließen die gepflegteren Gegenden von Arequipa und machten uns über Stock und Stein mit dem Bus auf einen kleinen Hügel, wo die Schule beheimatet war. Solche Gebäude würde man in Deutschland sicherlich nicht als Schule identifizieren, aber seht bitte selbst.



Wir waren pünktlich um Neun zum Start der Gesundheitskampagne eingetroffen, nur leider waren noch keine Ärzte vor Ort. Dies sollte auch noch etwas dauern und leider kam auch letztendlich nur eine Ärztin. Nichtsdestotrotz kümmerten sich vor allem Jan und ich um die Kinder, vornehmlich um die Jungs. Ihr dürft dreimal raten mit was. Richtig! Fußball!






Selten hat mir der Fußball so viel Spaß gemacht wie während dieser kurzen Zeit. Nicht nur weil ich gegen Jan und seine kleinen Peruaner gewonnen habe
, nein auch weil die Jungs glückliche, strahlende Augen hatten und es so toll fanden, gegen/mit uns spielen zu dürfen. Selbst bzw. gerade in der Armut kann man Menschen mit so wenig glücklich machen. Und Jan sowie ich hatten natürlich auch unseren Spaß, endlich einmal schlagbare Gegner für uns! ![]()
Wir nutzen die Pausen aber auch um Schnappschüsse von den Kindern zu machen. Hier meine beiden Favoriten!


Dann ging es (endlich!) zu unseren eigentlichen Aufgabe des Tages, den Ärzten bzw. in diesem Fall der Ärztin helfend unter die Arme zu greifen. Unsere Aufgabe bestand vor allem aus drei Teilen.
Als Erstes mussten wir Unterlagen für den Arzt vorbeschriften mit Größe, Gewicht usw.

Danach mussten wir jedes Kind messen und wiegen.

Und als Letztes mussten wir auf die Kinder aufpassen während ein Kind nach dem anderen von der Ärztin behandelt wurde.

Gegen um Eins verließen wir dann die Schule weil der Sozialtag für uns somit zeitlich vorbei war obwohl die Ärztin, die Lehrer und die Freiwilligen noch alle Hände voll zu tun hatten. Trotz den Problemen mit den Ärzten und den Medikamenten, diese waren nämlich auch nicht vollständig, war vor allem das Fußballspiel ein Heidenspaß! ![]()
Wer Lust auf noch mehr Bilder hat, kann sich gerne auch die offizielle viventura-Galerie zu diesem Sozialtag anschauen.
Hiho…,
dass ist ja ne richtig tolle Idee mit dem sozialen Tag bei Euch. So kommt man auch mal mit einem anderen Teil der Bevölkerung in Kontakt. Und dann auch noch Fußball spielen zu dürfen… was wünscht man sich mehr.
LG Bine