Da gleich zu Anfang meiner Zeit in Arequipa ein Feiertag war, wurde diese Tag gleich effizient genutzt und ich machte mit Lena, meiner Mit-Praktikantin, eine Bustour durch Arequipa. Dabei stellten wir beide fest, dass Arequipa weitaus größer ist als man zuerst dachte und es noch andere sehenswerte Dinge außer den Plaza de Armas nebst Kathedrale gibt.
Nichtsdestotrotz ging auch die Bustour vom Plaza de Armas los, wo zugleich wieder die Kathedrale von Arequipa ins Auge fiel.

Die Kathedrale ist aber nicht der einzige Kolonialbau im Stadtzentrum. Dort befinden sich noch unzählig andere Kirchen. Zwei von diesen habe ich fotografisch aufgenommen.


Dann ging es mit dem Bus weg vom Zentrum. Dabei sind mir zwei gute Schnappschüsse gelungen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Einerseits ist ein typischer Blick auf eine arequipanische Straße festgehalten und andererseits der Fluss Chili nebst einer anderen Straße.


Nach kurzer Fahrt durch ein paar Vororte gelangten wir zum ersten Aussichtspunkt unserer Reise. Es handelte sich dabei um ein wunderschönes, grünes Fluss-Tal. Ich glaube die Bilder sprechen für sich!





Als nächstes stand Yanahuara, ein Stadtteil von Arequipa, auf dem Tourenprogramm. Da ich zwei Tage zuvor schon mit meinen Gasteltern dort war, wusste ich was mich da erwarten würde. Der Ausblick von dort ist grandios. Man kann über ganz Arequipa blicken und hat den Misiti bzw. die Pichu Pichu im Blick. Wir nutzen die Möglichkeit und dokumentieren unser Dasein.


Danach stand ein Besuch in einem Alpaka-Geschäft an. Neben den Verkauf von Alpaka-Wolle in Form von Pullovern, Mützen, Schals usw. wurden die Tiere auch direkt daneben gehalten. Sie sehen schon sehr süß aus und die Wolle ist wunderbar kuschelig! ![]()


An diese Stelle will ich auch erwähnen, dass wir auf unserer Reise ebenso gezüchtete Meerschweinchen gesehen haben. Diese werden in Käfigen gehalten und gut gemästet. Wieso? Die Antwort ist einfach! Ich habe es noch nicht ausprobiert, werde es aber sicherlich noch tun, weil mich bisher jeder dazu ermutigt hat. Ich berichte dann ein anderes Mal vom Geschmack der Tierchen. ![]()

Dann sind wir auf zu einer kleinen Erhebung nebst Aussichtsturm gefahren. Da der Turm ca. 150 Treppenstufen hat und Arequipa in etwa 2300m Höhe liegt, habe ich dort zum ersten Mal die dünne Luft wirklich gespürt. Ich war nach dem Ersteigern des Turms durchaus außer Puste. Des weiteren wirkte der Turm nicht gerade stabil und ich bin ja auch ein Mensch der durchaus Höhenangst hat. Trotzdem war der Ausblick phantastisch, man konnte meilenweit blicken.



Danach ging es in die ärmeren Gegenden von Arequipa. Ich fand es es schon sehr schlimm wie die Leute dort leben. Kein Dach über den Kopf zu haben, mit ein paar Decken, ist bei diesen kalten Nächten im Winter alles andere als wünschenswert. Auch sind die steilen Hänge sicherlich alles andere als ungefährlich. Von streuenden Hunden ganz zu schweigen. Auch wird teilweise Haus and Haus gelebt und Privatsphäre gibt es kaum/gar nicht, da es Fenster, Gardinen uns so es natürlich nicht gibt. Das sind Zustände die man in Europa sowohl hygienemäßig als auch wohntechnisch sicherlich nicht kennt.


Wir hielten durchaus auch noch bei anderen Stationen, diese waren aber nicht so schön wie die von denen ich berichtet habe, darum habe ich davon auch keine Bilder. Trotzdem war die Fahrt sehr interessant und hat sich auf jeden Fall gelohnt, weil man einen sehr guten Eindruck von Arequipa bekommen konnte.
Zu guter Letzt will ich euch noch Bilder vom Misti und Chachani zeigen, welche uns die gesamte Zeit begleitet haben. Es ist schon ziemlich beeindruckend wie Arequipa von diesen beiden Vulkanen ein herrliches Panorama geschenkt bekommt. Diese beiden Vulkane nebst den Pichu Pichus thronen einfach über der Stadt!
Hier der Misti und …


… und hier zum Abschluss dieses Blog-Eintrages der Chachani, einmal sogar in der Abendsonne.







Am Samstag wurde dann der Abschied von Yngrid gefeiert, die nach vielen Jahren viventura gen Deutschland und Australien verlassen hat. Auf den linken Bild könnt Ihr sie mit Phillip, ihren Freund und viventura-Mitarbeiter, sehen.








































